Themen
Die präventive Arbeit der Deutschen Kinderhilfe
Vorbeugung ist die beste Medizin – daher bilden Prävention und Gesundheitsförderung einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt der Deutschen Kinderhilfe. Unser Frühförderprogramm für Eltern frühgeborener und kranker neugeborener Kinder, das Engagement für das Neugeborenen-Hörscreening und die langjährige Unterstützung der BAG Mehr Sicherheit für Kinder sind Beispiele für unsere präventive Projektarbeit.
Prävention ist im deutschen Gesundheitswesen noch keine Alltäglichkeit – insbesondere nicht bei Kindern. Seit dem Jahr 2004 ist ein Präventionsgesetz angekündigt, bis heute jedoch nicht verabschiedet. Wir fordern eine zügige Umsetzung der angekündigten Maßnahmen und setzen uns in unserer Öffentlichkeitsarbeit weiter für die Entwicklungund Durchführung präventiver Schritte ein.
Ernährung und Bewegung
Ein wichtiger Aspekt ist die epidemieartige Ausbreitung kindlicher Adipositas. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu dick oder bereits fettsüchtig. Das Problem hat auch die Politik erkannt. Der im Mai 2008 vorgestellte Nationale Aktionsplan der Bundesregierung greift jedoch zu kurz. Nur eine gezielte Interventionsstrategie von den beteiligten Fachgruppen – Eltern, Politik, Lehrer, Erzieher und Ärzte – kann eine nachhaltige Lösung des Problems erreichen. Die Deutsche Kinderhilfe hat in diesem Zusammenhang ein Positionspapier mit einem Maßnahmen- und Forderungskatalog ausgearbeitet, das im Internet abrufbar ist.
Impfpflicht
Seit Jahren fordert die Deutsche Kinderhilfe eine allgemeine Impfpflicht für Kinder in Deutschland. Impfen ist eine einfache und effektive vorbeugende Maßnahme gegen gefährliche Krankheiten, die verharmlosend als „Kinderkrankheiten“ bezeichnet werden. Krankheitsausbrüche aufgrund mangelnder Durchimpfungsraten stellen ein akutes Problem dar, das tödlich enden kann. Ein von der Deutschen Kinderhilfe konzipierter Aufklärungsflyer informiert Eltern über die notwendigen Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen für Kinder. Über die Informationsstände des Landesverbands Nordrhein-Westfalen konnten bereits 200.000 Exemplare dieses Flyers an junge Eltern verteilt werden.
Suchtmittelkonsum
Auch über das Thema Suchtmittelkonsum informieren wir die Öffentlichkeit: Noch immer gelten das Rauchen und das Trinken von Alkohol in der Schwangerschaft als Kavaliersdelikte, mit fatalen Folgen: 4.000 Kinder kommen in Deutschland jährlich mit dem so genannten Fetalen Alkoholsyndrom zur Welt, verursacht durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Selbst das berühmte „Gläschen in Ehren“ ist dafür bereits ausreichend. Hier muss endlich eine konsequente Aufklärung als gemeinsamer Schritt von Politik und Industrie erfolgen. In enger Zusammenarbeit mit Geburtsmedizinern und Hebammen müssen Schwangere von Anfang an auf das durch Suchtmittelkonsum hervorgerufene hohe Risiko hingewiesen werden.
Prävention ist im deutschen Gesundheitswesen noch keine Alltäglichkeit – insbesondere nicht bei Kindern. Seit dem Jahr 2004 ist ein Präventionsgesetz angekündigt, bis heute jedoch nicht verabschiedet. Wir fordern eine zügige Umsetzung der angekündigten Maßnahmen und setzen uns in unserer Öffentlichkeitsarbeit weiter für die Entwicklungund Durchführung präventiver Schritte ein.
Ernährung und Bewegung
Ein wichtiger Aspekt ist die epidemieartige Ausbreitung kindlicher Adipositas. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu dick oder bereits fettsüchtig. Das Problem hat auch die Politik erkannt. Der im Mai 2008 vorgestellte Nationale Aktionsplan der Bundesregierung greift jedoch zu kurz. Nur eine gezielte Interventionsstrategie von den beteiligten Fachgruppen – Eltern, Politik, Lehrer, Erzieher und Ärzte – kann eine nachhaltige Lösung des Problems erreichen. Die Deutsche Kinderhilfe hat in diesem Zusammenhang ein Positionspapier mit einem Maßnahmen- und Forderungskatalog ausgearbeitet, das im Internet abrufbar ist.
Impfpflicht
Seit Jahren fordert die Deutsche Kinderhilfe eine allgemeine Impfpflicht für Kinder in Deutschland. Impfen ist eine einfache und effektive vorbeugende Maßnahme gegen gefährliche Krankheiten, die verharmlosend als „Kinderkrankheiten“ bezeichnet werden. Krankheitsausbrüche aufgrund mangelnder Durchimpfungsraten stellen ein akutes Problem dar, das tödlich enden kann. Ein von der Deutschen Kinderhilfe konzipierter Aufklärungsflyer informiert Eltern über die notwendigen Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen für Kinder. Über die Informationsstände des Landesverbands Nordrhein-Westfalen konnten bereits 200.000 Exemplare dieses Flyers an junge Eltern verteilt werden.
Suchtmittelkonsum
Auch über das Thema Suchtmittelkonsum informieren wir die Öffentlichkeit: Noch immer gelten das Rauchen und das Trinken von Alkohol in der Schwangerschaft als Kavaliersdelikte, mit fatalen Folgen: 4.000 Kinder kommen in Deutschland jährlich mit dem so genannten Fetalen Alkoholsyndrom zur Welt, verursacht durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Selbst das berühmte „Gläschen in Ehren“ ist dafür bereits ausreichend. Hier muss endlich eine konsequente Aufklärung als gemeinsamer Schritt von Politik und Industrie erfolgen. In enger Zusammenarbeit mit Geburtsmedizinern und Hebammen müssen Schwangere von Anfang an auf das durch Suchtmittelkonsum hervorgerufene hohe Risiko hingewiesen werden.

