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Die Stimme für Kinder

Aktion Frühkindliches Hören

Weitere Informationen

Eine Hörschädigung ist die häufigste angeborene Sinnesbehinderung

Schon in den ersten Lebenstagen ist es möglich, durch einfache Testverfahren eine schwere Hörschädigung auszuschließen.

Neugeborenen Hörscreening

Das Hörscreening wird in den ersten Lebenstagen durchgeführt. Die Testverfahren (OAE = Otoakustische Emissionen bzw. A-ABR = Hirnstammaudiometrie) werden am schlafenden Säugling durchgeführt und sind einfach, schnell und schmerzfrei.



Ist der Hörtest auffällig, folgen weitere Schritte:

  • pädaudiologischge Volldiagnose bis zum 3. Lebensmonat

  • Therapie und Rehabilitation durch hörtechnische Versorgung ab dem Zeitpunkt der Feststellung. Nähere Informationen finden Sie in Kürze hier.

  • Frühförderung ab dem Zeitpunkt der Feststellung



Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizinern, Hörakustikern und Frühförderstellen werden diese Maßnahmen sicher gestellt.


Durch die rechtzeitige Behandlung können die Folgen einer Hörstörung minimiert werden

Eine Hörstörung hat Auswirkung auf

  • Sprachentwicklung

  • Schulbildung

  • Verhalten

  • seelisches Gleichgewicht


Worauf Eltern achten müssen:

Hörstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern fallen oftmals kaum auf. Deshalb muss die Entwicklung des Kindes ständig beobachtet und hinterfragt werden. Die Sprachentwicklung ist ein Zeichen der geistigen Entwicklung, die sehr stark von der Hörentwicklung abhängt.

Auch wenn das Kind nicht gut hören kann, gibt es viele Möglichkeiten zum Ausgleich. Informationen geben Fachärzte, Pädakustiker und Frühförderstellen für Hörgeschädigte.

Wichtig:

  • die ersten 180 Tage entscheiden über die Zukunft Ihres Kindes

  • klare, aussagefähige, sichere fachärztliche Diagnose

  • geeignete kindgerechte Hörsysteme

  • Kontakt zum Hörgeräteakustiker / Pädakustiker

  • Kontakt zur Frühförderstelle für Hörgeschädigte