03.03.2010
Zeichen setzen gegen sexuellen Missbrauch von Kindern: Deutsche Kinderhilfe und Stiftung Hänsel und Gretel übergeben Kalender des Vereins Serie-X an Politiker - Heute: Hermann Dinkla, Landtagspräsident Niedersachsen

Bis zu 300.000 Fälle sexualisierter Gewalttaten an Kindern werden laut Bundeskriminalamt jährlich verzeichnet. Die Betroffenen leiden lebenslang unter den Folgen der Taten. Obwohl gerade diese Delikte zu den schwerwiegendsten in Deutschland gehören, wird dem Problem sexueller Gewalt gegen Kinder kaum öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt. In den meisten Fällen findet der Missbrauch im familiären Umfeld statt.
Eine Initiative von ehrenamtlich tätigen Familienvätern aus Baden-Württemberg namens „Serie-X“ hat einen Kalender produziert, der auf dieses Problem aufmerksam macht. Der Kalender setzt sich aus professionellen Fotografien von zwölf Familienvätern zusammen, die nackt in Form eines X an verschiedenen Orten wie zum Beispiel auf einem Fußballfeld, einem Dach oder einem schneebedeckten Berg liegen. Das dargestellte X ist lediglich aus weiter Entfernung zu sehen, bildet jedoch das zentrale Element eines jeden Fotos.
„Viele Erwachsene zerstören mit ihren Körpern Kinderseelen. Die engagierten Väter hingegen setzen mit ihren Körpern Zeichen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Initiative ist ein positives Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Durch die Kalenderaktion wird eine Debatte entfacht und auf das Tabuthema sexueller Missbrauch von Kindern hingewiesen“, so RA Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe heute in Hannover.
Durch den Erwerb und die Verteilung von Kalendern unterstützen die Deutsche Kinderhilfe und ihr Partner die Stiftung Hänsel und Gretel die Aktion, um eine flächendeckende Öffentlichkeit für das Thema zu gewinnen. Der Erlös aus dem Verkauf durch den Verein Serie-X wird ohne Abzug an themenbezogene Hilfsprojekte weitergeleitet.
Ein Kalender wurde heute von Georg Ehrmann symbolisch an den Präsidenten des niedersächsischen Landtags Hermann Dinkla übergeben. Bereits im Dezember 2009 hatte die Stiftung Hänsel und Gretel die Kalender dem Präsidenten des baden-württembergischen Landtags Peter Straub und den Landtagsabgeordneten übergeben. Regina van Dinther, Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags und Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtags in Mecklenburg-Vorpommern sind ebenfalls im Besitz des Kalenders.
Mit ihrer Unterstützung machen auch die Politiker deutlich, dass Deutschland sich stärker gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzen muss.
Eine Initiative von ehrenamtlich tätigen Familienvätern aus Baden-Württemberg namens „Serie-X“ hat einen Kalender produziert, der auf dieses Problem aufmerksam macht. Der Kalender setzt sich aus professionellen Fotografien von zwölf Familienvätern zusammen, die nackt in Form eines X an verschiedenen Orten wie zum Beispiel auf einem Fußballfeld, einem Dach oder einem schneebedeckten Berg liegen. Das dargestellte X ist lediglich aus weiter Entfernung zu sehen, bildet jedoch das zentrale Element eines jeden Fotos.
„Viele Erwachsene zerstören mit ihren Körpern Kinderseelen. Die engagierten Väter hingegen setzen mit ihren Körpern Zeichen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Initiative ist ein positives Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Durch die Kalenderaktion wird eine Debatte entfacht und auf das Tabuthema sexueller Missbrauch von Kindern hingewiesen“, so RA Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe heute in Hannover.
Durch den Erwerb und die Verteilung von Kalendern unterstützen die Deutsche Kinderhilfe und ihr Partner die Stiftung Hänsel und Gretel die Aktion, um eine flächendeckende Öffentlichkeit für das Thema zu gewinnen. Der Erlös aus dem Verkauf durch den Verein Serie-X wird ohne Abzug an themenbezogene Hilfsprojekte weitergeleitet.
Ein Kalender wurde heute von Georg Ehrmann symbolisch an den Präsidenten des niedersächsischen Landtags Hermann Dinkla übergeben. Bereits im Dezember 2009 hatte die Stiftung Hänsel und Gretel die Kalender dem Präsidenten des baden-württembergischen Landtags Peter Straub und den Landtagsabgeordneten übergeben. Regina van Dinther, Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags und Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtags in Mecklenburg-Vorpommern sind ebenfalls im Besitz des Kalenders.
Mit ihrer Unterstützung machen auch die Politiker deutlich, dass Deutschland sich stärker gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzen muss.

