08.02.2010
Knappheit bei Impfstoffen für Säuglinge – Versäumnisse in der gesundheitlichen Prävention zu Lasten der Kinder zeigen Reformbedarf
Die aktuellen Missstände in der gesundheitlichen Prävention bei Kindern zeigen, dass in diesem Bereich Reformen dringend notwenig sind. Eltern, die ihre Kinder impfen lassen wollen, müssen dazu auch die Möglichkeit haben.
Die Impfbereitschaft der Eltern in Deutschland ist ohnehin ein großes Problem. Immer noch entscheiden sich zu weinig Eltern für eine Impfung ihrer Kinder. Dabei gehören Impfungen zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten.
Insbesondere die Erstimpfung, die bei Säuglingen zu einer Grundimmunisierung führt, darf nicht zu spät vorgenommen werden. Aber auch die Vernachlässigung der Folgeimpfungen kann fatale Folgen haben. Je älter ein Patient bei der Erkrankung ist, desto höher ist das Risiko für schwerwiegende Nachfolgeerkrankungen wie Gehirnhaut- oder Lungenentzündung. Diese Krankheiten können tödlich verlaufen.
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Prioritäten in diesem Bereich falsch gesetzt wurden. Die Bundesregierung hat dafür zu sorgen, dass die die Produktion der Impfstoffe auf Vorrat von den Herstellern garantiert wird. Ferner ist es Aufgabe der Regierung, die Öffentlichkeit hinsichtlich dieser lebensrettenden präventiven Maßnahme zu sensibilisieren.
„Die Deutsche Kinderhilfe fordert seit Jahren die gesetzliche Impfpflicht vor Eintritt in Kindergarten und Schule. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist, sollte diese ein langfristiges Ziel der Gesundheitspolitik sein. Zunächst muss jedoch gewährleistet werden, dass den impfwilligen Eltern der notwendige Impfstoff bereit gestellt wird. Versäumnisse des Herstellers dürfen nicht zu Lasten der Kinder ausfallen“, so Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe in Berlin.
Die Impfbereitschaft der Eltern in Deutschland ist ohnehin ein großes Problem. Immer noch entscheiden sich zu weinig Eltern für eine Impfung ihrer Kinder. Dabei gehören Impfungen zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten.
Insbesondere die Erstimpfung, die bei Säuglingen zu einer Grundimmunisierung führt, darf nicht zu spät vorgenommen werden. Aber auch die Vernachlässigung der Folgeimpfungen kann fatale Folgen haben. Je älter ein Patient bei der Erkrankung ist, desto höher ist das Risiko für schwerwiegende Nachfolgeerkrankungen wie Gehirnhaut- oder Lungenentzündung. Diese Krankheiten können tödlich verlaufen.
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Prioritäten in diesem Bereich falsch gesetzt wurden. Die Bundesregierung hat dafür zu sorgen, dass die die Produktion der Impfstoffe auf Vorrat von den Herstellern garantiert wird. Ferner ist es Aufgabe der Regierung, die Öffentlichkeit hinsichtlich dieser lebensrettenden präventiven Maßnahme zu sensibilisieren.
„Die Deutsche Kinderhilfe fordert seit Jahren die gesetzliche Impfpflicht vor Eintritt in Kindergarten und Schule. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist, sollte diese ein langfristiges Ziel der Gesundheitspolitik sein. Zunächst muss jedoch gewährleistet werden, dass den impfwilligen Eltern der notwendige Impfstoff bereit gestellt wird. Versäumnisse des Herstellers dürfen nicht zu Lasten der Kinder ausfallen“, so Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe in Berlin.

